Stefanie Roenneke im Corsogespräch mit Adalbert Siniawski

Stefanie Roenneke im Corsogespräch mit Adalbert Siniawski über Camp als Konzept

“Eine Hingabe an den glamourösen Trash”: Stilisierung, Übertreibung, Kitsch: Die Idee des Camp setzt starren Lebensstilen eine queere, subversive und nonkonforme Alternative entgehen. Popkultur-Autorin Stefanie Roenneke beschreibt sie im Buch “Camp als Konzept” – und sagt im DLF, warum es aktueller ist denn je.”

DLF-Roenneke

Stefanie Roenneke, Camp als Konzept – Die Neuerscheinung 2017

Band 10 der Reihe “Schriften zur Popkultur”, herausgegeben von Thomas Hecken, erscheint im Mai. Wir freuen uns sehr! Hier erste Informationen:

Stefanie Roenneke, Camp als Konzept

Cover Roenneke Camp

Camp steht für Stilisierung, Übertreibung und Gender-Performance. Als Konzept ist Camp von zentraler Bedeutung für eine zeitgenössische Ästhetik und Politik zwischen queeren Szenen, moderner Kunst und Pop.

Im Zuge einer genauen Analyse der Begriffsgeschichte und Theorie des Camp geht es von Quentin Crisp, Christopher Isherwood, Jack Smith, Susan Sontag, Sylvester, Judith Butler und vielen anderen bis hin zu den literarischen Werken Christian Krachts.

Der Band kann per E-Mail, bei Amazon oder über den Buchhandel bestellt werden!

 

Rezension auf SPON

Darüber freuen wir uns: Eine schöne Rezension von Hans Hielscher zu Brötzmann, Gespräche bei SPON: “Brutale Musik für eine brutale Gesellschaft“:

Doch statt einer Hagiografie entstand eine interessante Abhandlung über die Kunst- und Politik-Szene in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Brötzmann erzählt, wie er zum Free-Jazz kam, wie seine Musik in Deutschland, den USA und Japan aufgenommen wurde. Er schildert die Armut von Künstlern, die sich dem Mainstream verweigern, beantwortet Fragen zu Drogen und Sexualität im Musiker-Milieu. Brötzmanns Gespräche mit Bauer bieten lohnenden Lesestoff – auch für die vielen, die seine Musik nicht mögen.